Bekleidungshaus Junge
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Aufdruck
Bekleidungshaus Junge, Gegenüber Hauptpostamt Göttingen
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Unbeschriftete Rückseite
Autor: Christian Mahnke, Weender Landstraße 2, Göttingen
1. Auflage 2025
Druck im Auftrag des Autors:Ich sammle alte Alltagsgegenstände. Dabei sind meine Sammlungen oft Ausdruck bestimmter Lebensphasen. So stehen Kleiderbügel beispielsweise für den Drang, die eigene Wohnung individueller zu gestalten und auf den „Krempel” eines großen schwedischen Möbelhauses zu verzichten…
Doch wie so oft beim Sammeln: Je mehr Varianten man anhäuft, desto mehr Unterschiede im auf den ersten Blick Gleichen erkennt man. So wurde aus einer impliziten Sammlung für die Nutzung eine explizite Sammlung.
Für diese Sammelleidenschaft prägte Eberhard Rhode den Begriff „Pertiologie“ – die Bügelkunde. Seinem Ansatz zufolge untersucht die Profession Kleiderbügel nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern als Zeugnisse der industriellen Entwicklung, der Mode- und der Werbegeschichte. Auch für mich ist dieser Ansatz das, was den Reiz des Sammelns von Bügeln ausmacht. Zuerst war es einfach nur das Alter - Kleiderbügel können erstaunlich langlebig sein - aber das war nur der Kristallisationskeim…
Heutzutage fristen Kleiderbügel zwar ein Leben im Schrank, doch mit etwas Recherche lassen sich auch größere Zusammenhänge aufzeigen. Sie sind dabei nicht nur Teil der lokalen Wirtschaftsgeschichte. Als Werbeträger büßen sie ihren Funktionswert nicht so schnell ein wie ein eingetrockneter Kugelschreiber oder ein leeres Feuerzeug. Somit bieten sie zum Beispiel einen Einblick in eine Zeit, als der Bekleidungsmarkt und die dazu gehörigen Dienstleistungen noch nicht so sehr von größeren Unternehmen dominiert wurden. Sie können auch an begangenes Unrecht erinnern und dessen Kontinuität aufzeigen. Im Folgenden werde ich jeweils mit Beispielen näher darauf eingehen.
Dieser Katalog soll einen anderen Blick auf die hölzernen (und drahtigen) „Schultern“ bieten, die geduldig unsere zweiten Häute tragen. Sie sind stumme Zeitzeugen von mehr als nur einer verschwundenen Alltagswelt, die meist gar nicht als solche wahrgenommen werden. Letztlich ist der Kleiderbügel hier nur ein Beispiel dafür, welche Geschichte(n) Alltagsobjekte in sich tragen können.
Der Band zeigt 264 alte Kleiderbügel, sie sind über Register erschlossen und teilweise mit weiterführenden Informationen versehen. Sie werden ansonsten nicht kommentiert, auch nicht diejenigen, die vielleicht einer Einordnung oder gar Distanzierung bedürften. Der Textteil bietet weitergehende allgemeine Informationen und erläutert meine Sammlungspraxis eingehender.
Viel Spaß beim Blättern!
Die Wikipedia definiert Kleiderbügel1 als „Haushaltsgeräte, die zum Aufhängen von Kleidungsstücken in Schränken oder in Garderoben dienen“.
Sie existieren in vielen verschiedenen Varianten, beispielsweise mit oder ohne Steg, speziell für Röcke, Hosen, Anzüge, Accessoires oder Kinderkleidung. Sie sind aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Plastik oder Metall gefertigt. Sie können über zusätzliche Funktionen wie Klammern, Klemmen für Hosen, Kleiderbürsten, Größenverstellung oder Klappbarkeit verfügen, beispielsweise für Reisen.
Die Nutzung von Kleiderbügeln begann um 1850. Sie wurden ursprünglich aus Draht gefertigt. 1903 erfand Albert J. Parkhouse in den USA den modernen Kleiderbügel aus Draht.
In Deutschland wurde 1878 in Berlin die Firma Ludwig Sakowski gegründet, der erste deutsche Hersteller von Kleiderbügeln aus Holz.
Kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts gründeten Sinram und Wendt2 in Hannover eine Kleiderbügelfabrik, die später nach Hameln verlegt wurde. Die Produkte wurden später unter dem Markennamen „UNION“ bekannt. Sie wurden aber nicht nur unter dem eigenen Namen vertrieben, sondern auch für andere Unternehmen beschriftet. Sie waren so verbreitet, dass auch in diesem Band einige zu finden sind (siehe Register der Hersteller). Während ursprünglich nur Holzbügel hergestellt wurden, begann die Firma in der Nachkriegszeit auch Plastikbügel herzustellen.
So wurde Hameln zu einem Zentrum der deutschen Kleiderbügelindustrie: 1924 eröffnete Adolf Pieper dort eine weitere Fabrik. Ein weiteres Zentrum ist Berlin. Dort sind 1929 dreizehn Hersteller nachweisbar3. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die MAWA Metallwarenfabrik4 in Pfaffenhofen gegründet. Das Unternehmen entwickelte sich zum Spezialisten für Metallkleiderbügel.
Neben ihrem offensichtlichen Nutzwert haben Kleiderbügel durch Beschriftungen und Markierungen schon sehr früh weitere Funktionen erfüllt. Die wichtigste davon ist sicherlich die als Werbeträger. Meist wurde dazu einfach der Name des Unternehmens, ggf. ergänzt um einen Slogan, den Ort und die Art des Angebots oder der Dienstleistung auf den Bügel aufgebracht.
Ab den 1960er Jahren wurden Bügel dann auch umfassender gestaltet. Gerade Plastikbügel eignen sich für modernere Druckverfahren wie den Siebdruck, der auch eine farbige Bedruckung zulässt.
Eine weitere Funktion von Beschriftungen war die des Besitznachweises, insbesondere wenn ein Bügel nicht zum Mitnehmen gedacht war. Ein Beispiel hierfür sind Hotels. Aber gerade die Verbindung von Verbot und Erinnerungswert hat in manchen Fällen die Verbringung in den eigenen Kleiderschrank eher befördert.
Durch die Zuordnung typografischer Eigenschaften lassen sich Bügel grob datieren. Werbung muss nämlich immer auch den jeweiligen ästhetischen Geschmack der Zeit, also die jeweilige Modernität, berücksichtigen.
Schließlich muss auch noch ein weiterer möglicher Verwendungszweck erwähnt werden: Vermutlich ist es der Nutzwert und die vergleichsweise niedrigen Herstellungskosten des Kleiderbügels zu verdanken, dass er im Bereich der Gelegenheitsgeschenke als Scherzartikel zum Einsatz kommt.
Kleiderbügel erzählen viele Geschichten, von persönlichen Erinnerungen, wie z.B. durch die Bügel, die man im Hotel (z.B. S. ) oder beim Wehrdienst (z.B. S. ) hat mitgehen lassen, über regionale Entwicklungen bis hin zu den größeren Zusammenhängen der Weltgeschichte.
Während die persönlichen Erinnerungen mit dem Besitzwechsel verschwinden, bleibt die Geschichte erhalten und lässt sich im Nachhinein auch teilweise rekonstruieren. Gerade die Langlebigkeit von Kleiderbügeln, die teilweise durch Reparaturen ermöglicht wird, macht sie oft zu stummen Zeugen des 20. Jahrhunderts.
Von der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren bis zur Jahrtausendwende erlebte die Einzelhandelslandschaft in Deutschland einen tiefgreifenden Wandel. In den Innenstädten manifestiert sich dieser vor allem im Ersatz kleinteiliger Strukturen aus traditionellen Schneidereien und inhabergeführten Modehäusern durch Filialketten. Parallel dazu hat bei der Herstellung von Bekleidung eine Konzentration stattgefunden, während gleichzeitig die Menge an importierter Kleidung angestiegen ist (Vervierfachung zwischen 1980 und 2000, wie eine Untersuchung aus dem Jahr 2002 zeigt1).
Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch in der Branche der Bekleidungsdienstleistungen (Reinigungen, Färbereien etc.) beobachten. Dort dauert dieser Prozess noch an. So berichtet der Deutsche Textilreinigungsverband von einer Reduktion von ca. 6700 Wäschereien im Jahr 2006 auf ca. 3600 im Jahr 20212. Hinzu kommt, dass die seit der Wirtschaftswunderzeit zunehmende Verbreitung von Waschmaschinen dazu geführt hat, dass private Reinigungsaufträge stark zurückgegangen sind.
Zudem sind ganze Industrie- und Handwerkszweige nahezu gänzlich weggebrochen. Nachdem z.B. Pelze infolge von gesellschaftlichem Wandel und der Verfügbarkeit alternativer Materialien während der Konjunktur der Tierschutzproteste der 1980er Jahre aus der Mode gefallen sind. In der Folge ist der Pelzhandel zu einem Randphänomen geworden und das Kürschner-Handwerk quasi ausgestorben. Somit tauchen auch aus solchen Häusern stammende Kleiderbügel praktisch nur noch auf Floh- und Vintagemärkten auf.
Aufgrund jahrhundertelanger Beschränkungen beim Landbesitz und im Handwerk (Ausschluss von Zünften) konzentrierten sich Juden auf den Handel, insbesondere auf den Fern- und Textilhandel. Später führte dies zu einer starken Präsenz jüdischer Unternehmer in der Bekleidungsbranche. Sie spielten eine Schlüsselrolle bei der Etablierung der Konfektionsindustrie im 19. Jahrhundert. Dadurch wurde Kleidung erstmals standardisiert und und als „Stangenware“ für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich. Aus dem Textilhandel gingen später viele große Warenhäuser wie Tietz oder Wertheim hervor.
Unmittelbar nach der Machtergreifung im Jahr 1933 leiteten die Nationalsozialisten die sogenannte „Arisierung“ ein. Damit war die gewaltsame Enteignung und Übertragung jüdischen Eigentums an nicht-jüdische Deutsche gemeint. Dieser systematische Raub und der daraus resultierende Ausschluss aus dem Wirtschaftsleben intensivierten sich im Laufe des Jahrzehnts, insbesondere nach den Nürnberger Gesetzen von 1935. Dies betraf selbstverständlich auch die Bekleidungsbranche, was sich beispielsweise an diesen Kleiderbügeln nachvollziehen lässt:
Auch die territorialen Neuordnungen nach dem Zweiten Weltkrieg werden sichtbar. Besonders deutlich wird dies bei der Polnischen Westverschiebung, die auf der Potsdamer Konferenz von 1945 beschlossen wurde. Von dieser Verschiebung waren vor allem die Gebiete östlich der neu festgelegten Oder-Neiße-Linie sowie Danzig, Stettin und Ostpreußen betroffen. Beispiele aus dem heutigen Polen sind:
Kleiderbügel sind auch zum Symbol geworden, insbesondere im Zusammenhang mit dem unsicheren, illegalen Schwangerschaftsabbruch: Sie erinnern an die Zeit - in Deutschland und den USA immerhin bis in die 1970er Jahre hinein - als Abtreibungen illegal waren und Frauen in ihrer Not Drahtkleiderbügel (oder auch Stricknadeln) als improvisiertes Instrument nutzten, um den Gebärmuttermund zu öffnen und einen Selbstabbruch herbeizuführen. Dies war ein hochgefährliches Unterfangen, weil der Eingriff oft zu schweren Verletzungen bis hin zu tödlichen Infektionen führte. Der Kleiderbügel als Symbol ist daher eine Mahnung und erinnert daran, dass die Kriminalisierung medizinisch notwendiger Eingriffe Betroffene zu verzweifelten und gesundheitsgefährdenden Methoden greifen lässt.
Plakat gegen Abtreibung beim Frauenmarsch in Frankfurt, 2017
Bild von ZeWrestler, CC BY-SA
Heutzutage sind Kleiderbügel aus Warenhäusern und von Bekleidungsketten meist aus Plastik. Luxus-Boutiquen setzen jedoch nach wie vor auf Holz als Material und auf eine aufwendige Gestaltung, um den Luxuscharakter zu unterstreichen. Andere Exemplare aus Holz sind eher den Wohnaccessoires zuzuordnen und daher auch in Möbel- oder Einrichtungshäusern erhältlich.
Gerade die Plastikbügel sind zu Wegwerfartikeln geworden. Oft findet man sie in Kisten mit der Beschriftung „zu verschenken” vor Bekleidungsgeschäften.
Da Plastik aus ökologischen Gründen in den letzten Jahren zunehmend kritischer gesehen wird, gab es einige Initiativen, die sich auch des Kleiderbügels annahmen. So gibt es eine Untersuchung1 aus dem Jahr 2021, die die Ökobilanz verschiedener Materialien beleuchtet. Letztlich kann festgehalten werden, dass die Mehrfachnutzung ökologisch immer sinnvoll ist.
Beim Material setzt beispielsweise auch „Hooks Creative“ an: Diese Firma hat „Biokleiderbügel“2 aus Kaffeesatz, Kartoffelstärke, Maisstärke oder Zuckerrohr entwickelt.
Auch in anderen Bereichen finden Innovationen statt: 2024 gewann der Schüler Lucas Li aus Baden-Baden mit seinem Projekt „TheHänger“3 bei Jugend forscht einen Preis für einen faltbaren Kleiderbügel.
Der Weltmarkt für Kleiderbügel hatte im Jahr 2024 einen Umfang von geschätzten 2,5 Milliarden US-Dollar4, daher ist auch weiterhin mit Neuerungen zu rechnen.
In der (kultur-) geschichtlichen Forschung finden sich vereinzelt Hinweise auf Kleiderbügel. Exemplarisch sei hier ein Eintrag im Blog des Focke-Museums Bremen genannt. Dort berichtet Asmut Brückmann, wie ein gespendeter Kleiderbügel an das Schicksal der Bremer Kaufmannsfamilie Silbermann1 erinnert. In der Sammlung befinden sich einige Kleiderbügel, die mit Arisierungen und Verfolgungen im „3. Reich“ in Zusammenhang stehen.
Bei der Suche nach neuen Sammlungsobjekten stößt man auch häufig auf modifizierte Kleiderbügel, da diese auch beliebte Bastelobjekte sind. Am bekanntesten ist sicherlich der umhäkelte Bügel. Er dient nicht nur dazu, einen (Holz-) Kleiderbügel farbenfroher zu gestalten, sondern ist auch praktisch. Während lackierte Holzbügel häufig „rutschig“ sind, sorgt der selbst gebastelte Überzug dafür, dass Kleidungsstücke nicht mehr herunterrutschen.
Eine weitere beliebte Verwendung ist das Aufhängen anderer Gegenstände. Entweder verwendet man den Hosensteg beispielsweise für Zeitschriften oder Handtücher, oder man schlägt einfach Nägel hinein. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Besonders Drahtkleiderbügel eignen sich zum Basteln, da sie sich leicht in die gewünschte Form bringen lassen.
Die Sammlung ist nicht die erste und einzige ihrer Art, trotzdem ist die Anzahl der Kleiderbügelsammler überschaubar. Zwei besonders medienpräsente Sammler müssen an dieser Stelle genannt und anerkannt werden:
Auf Wikimedia Commons gibt es eine kleine Sammlung von Abbildungen von Kleiderbügeln3, einige davon finden sich auch in dieser Sammlung.
Kleiderbügel sind auch in Museen zu finden, hier eine Auswahl:
Kleiderbügel waren und sind immer wieder Gegenstand musealer Ausstellungen, hier seien einige Beispiele aufgelistet:
Die vorliegende Sammlung befindet sich seit ca. 2015 im Aufbau. Ursprünglich diente sie lediglich dazu, langweilige (Plastik-) Bügel im eigenen Kleiderschrank durch interessantere und auch stabilere, langlebigere Bügel zu ersetzen. Ab ca. 2020 waren jedoch mehr Bügel vorhanden, als in den Schrank passten. Da die Sammlung ursprünglich gar nicht als solche gedacht war, wurden die Objekte auch nicht systematisch erfasst.
Die Präsentation als Blog1 ist ein typisches „Corona-Projekt“: Die ersten Vorarbeiten zur Gestaltung und Datenerfassung begannen im Sommer 2020, der erste Beitrag konnte dann im Herbst 2020 veröffentlicht werden. Dabei wurden einige Beiträge in die Aufbauphase rückdatiert.
Im Jahr 2024 wurde der Webseite die Anzeige von Geoinformationen hinzugefügt. Dafür wurde jeder bis dahin erfasste Bügel noch einmal überprüft und bei Bedarf eine umfangreichere Recherche durchgeführt. Dadurch konnten in vielen Fällen auch weitere externe Informationen verlinkt werden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Sammlungen werden die Sammlungsobjekte weiterhin benutzt. Das hat den Vorteil, dass man sich keine Gedanken über die Lagerung machen muss, solange genug Platz im Kleiderschrank vorhanden ist.
Die Neuzugänge speisen sich aus zwei Quellen: Erwerbungen und Spenden. Dabei machen die Erwerbungen mit Abstand den größten Anteil aus.
Wenn ein neuer Bügel erschlossen wird, werden zunächst die beschrifteten Seiten fotografiert. Anschließend werden die Bilder bearbeitet (begradigt, beschnitten und freigestellt) und die Beschriftungen erfasst. Dieser Prozess dauert ca. 15 bis 20 Minuten pro Bügel. Danach beginnt die aufwendige Recherchearbeit.
Bügel mit Orts- und Kontextangaben, z.B. dem Geschäftsnamen sind dabei recht hilfreich, da sie einen Anhaltspunkt bieten. Oft reicht dieser zumindest für eine geografische Zuordnung. Da die meisten der Firmen, die die Bügel herausgegeben haben, nicht mehr existieren, eröffnet der Hinweis auf den Ort auch den Recherchezugang, z.B. die Suche in historischen Adressbüchern oder in Werbeteilen lokaler historischer Tageszeitungen. Eine große Hilfe ist dabei das Portal Historischer Adressbücher1 von GenWiki!, einem Angebot des Vereins für Computergenealogie2. Für Recherchen in alten Gewerberegistern bietet sich die Seite NorthData3 an, die verschiedene Quellen vernetzt und aufbereitet.
Zusätzlich werden Schlagworte nach Material, Typ, Besonderheiten, Art des Ausgebers und weiteren Klassifikationen vergeben. Diese dienen dann auch der Erzeugung von Registern, wie sie am Ende dieses Bandes zu finden sind.
Die Erweiterung der Sammlungsinformationen erfolgt seitdem kampagnenmäßig: Einmal im Jahr werden die Neuzugänge fotografiert, zusätzliche Informationen recherchiert und dann mit wöchentlichen Veröffentlichungsdaten versehen, sodass sich die Arbeit auf ein paar Wochen im Jahr konzentrieren lässt.
All diese Daten werden in der Regel lange vor der Veröffentlichung auf der Webseite eingefügt. Derzeit wird pro Woche ein Bügel freigeschaltet, weshalb aktuell nur etwa zwei Drittel der Einträge in diesem Buch online verfügbar sind (Stand: Dezember 2025). Inzwischen sind 264 Bügel erfasst, sie werden im folgenden Abschnitt präsentiert.
Eine gute Bezugsquelle sind Gebrauchtwarenkaufhäuser, insbesondere solche, die Kleidung im Sortiment haben. Gerade Einrichtungen, die von sozialen Projekten betrieben werden und Haushaltsauflösungen durchführen, haben meist einen internen Warenkreislauf. Dabei werden Bügel aus Auflösungen für die Nutzung im Verkauf weiterverwendet. Auch auf Flohmärkten sind alte Bügel häufig zu finden, auch hier meist in Verbindung mit alter Kleidung, beispielsweise für den Transport und die Präsentation der Kleidung auf dem Markt.
Da für Kleiderbügel der Nutzwert offensichtlicher ist als andere Aspekte, werden sie als Sammelobjekte oft übersehen. Für Sammler hat das den Vorteil, dass man selbst für einen 120 Jahre alten Bügel nicht mehr als 1 bis 2 Euro bezahlt. Es gibt aber auch eine Schattenseite: Manchmal stehen sie auch gar nicht zum Verkauf, da ihr Nutzwert höher eingeschätzt wird als der Preis, den man für sie erzielen könnte.
Tatsächlich findet auch online eine kleiner, (semi-) „professioneller“ Kleiderbügelhandel statt, wie z.B. auf eBay1 oder bei Kleinanzeigen, dort kostet ein einzelner Bügel dann entsprechend mehr. Meist ist es günstiger, Konvolute aufzukaufen.
Quellen in Göttingen:
Quellen in Hannover:
Die einzelnen Kleiderbügel werden nach verschiedenen Kriterien katalogisiert. Auf dieser Grundlage werden beispielsweise die Register am Ende des Bandes generiert.
Die Sammlung umfasst vorwiegend Kleiderbügel aus Holz, die früher häufig mit Brandstempeln beschriftet wurden. Dabei wurde ein glühendes Stück Metall mit erhabener Schrift auf den Bügel gepresst, wodurch das Holz dunkelbraun verfärbt wurde. Anschließend wurde der Bügel häufig noch lackiert, um die Kleidung vor Splittern zu schützen, aber auch um das Holz zu schützen und dem Bügel durch die Lackierung ein edleres Ansehen zu verleihen.
Das zweithäufigste Material in der Sammlung ist Plastik. Bei seiner Einführung in den Massenmarkt nach dem Zweiten Weltkrieg hatte es jedoch einen anderen Stellenwert als heute. Plastikbügel werden meist im Siebdruckverfahren beschriftet. Besonders in den 1970er Jahren fand es für avantgardistische Formen in kräftigen Farben Anwendung. Danach folgen Metall (meist in Verbindung mit Holz) und Stoff.
Kleiderbügel gibt es in verschiedenen Varianten, zum Beispiel nach Anwendungszweck oder zusätzlichen Funktionen
Die Beschriftung lässt sich grob in zwei Kategorien unterteilen: Erstens dient sie als Werbeträger und zweitens als eine Art Besitznachweis. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn die Bügel nicht zur Mitnahme gedacht sind, beispielsweise in Hotels oder bei staatlichen Organisationen.
Es gibt außerdem weitere Klassifikationen, beispielsweise danach, ob ein Bügel repariert wurde, beidseitig bedruckt ist oder ob es sich um einen Scherzartikel oder einen Werbeträger handelt. Letzteres ist jedoch schwierig abzugrenzen, da die meisten Kleiderbügel mindestens auch Werbeträger sind. Hersteller von Bügeln sowie Handelsketten und Geschäfte werden zusätzlich getrennt verschlagwortet sofern es mehrere Bügel aus einer Quelle gibt.
Da die Sammlung weiterhin in Gebrauch ist, werden Daten wie beispielsweise die Abmessungen nicht erfasst. Die Aufnahmen sind allerdings (meist) maßstabsgetreu, weshalb schmalere Bügel transparente Ränder haben.
Alte Schutzrechtsmarken wie D.R.G.M (Deutsches Reichsgebrauchsmuster), D.R.W.Z., auch D.R.Wz (Deutsches Reichswarenzeichen), DBGM (Deutsches Bundesgebrauchsmuster) DBWz (Deutsches Bundeswarenzeichen), werden nicht gesondert erfasst.
Selbstverständlich sind die meisten Kleiderbügel auch Werbeträger, allerdings lassen sich deutliche Unterschiede im Gestaltungsaufwand erkennen.
In den 1970er-Jahren gab es eine bemerkenswerte Welle sehr auffälliger Plastikkleiderbügel in kräftigen Farben. Sie zeichneten sich - soweit die Funktionalität es zuließ - durch ein eher unkonventionelles Design und eine flachere Form aus. Es gab verschiedene Varianten verschiedener Hersteller, was diese Phase so einzigartig macht. Nie zuvor oder danach gab es so explizite „Modekleiderbügel“.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde auch mit besonderen Funktionen experimentiert:
Auch das in den 1950er-Jahren noch relativ neue Material Plastik hat Innovationen angeregt:
Der Bügel mit integrierter Kleiderbürste (S. ) aus der Zeit, in der Teak skandinavisches Lebensgefühl transportierte, ist schon fast ein Klassiker.
Allgemeine Klassifikationen
Zusätzliche Funktionen
Anwendungszwecke
Spezifische Hersteller
Materialien
Arten der augebenen Stelle
Handelsketten
Geschäfte
167 der Kleiderbügel sind entweder direkt mit Orten und Adressen bedruckt oder zumindest mit Firmennamen, zu denen sich ein Standort rekonstruieren lässt. Manchmal ist eine genaue Rekonstruktion schwierig, beispielsweise weil es nicht zu jeder Stadt historische Adressbücher gibt oder weil schlicht die Zeit für eine tiefgehende Recherche fehlt. Eine hilfreiche Quelle sind Regional-Wikis, wie sie häufig von lokalen Tageszeitungen betrieben werden. Im Allgemeinen wird mit Standortdaten konservativ umgegangen. So werden beispielsweise keine entsprechenden Daten hinzugefügt, wenn es mehrere Standorte gibt. Auch Herstellungsorte werden nicht aufgeführt.
Die folgenden Karten zeigen die Regionen, aus denen sich Bügel in der Sammlung häufen - inklusive einer Auflistung.
In der Kartendarstellung werden Lokalisierungen, die nah beieinander liegen, zusammengefasst und durch eine Zahl symbolisiert.
Die der Karte zugrundeliegenden Daten wurden von den OpenStreetMap-Beitragenden1 erzeugt.
Bekleidungshaus Junge, Gegenüber Hauptpostamt Göttingen
Unbeschriftete Rückseite
Bekleidungshaus Jöris, Jülich Düsseldorferstr.
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August Boschert, Offenburg, Steinstrasse 10
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Gut gekleidet von Karstadt
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
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Wäscherei - Reinigung Hübener & Kurre - Göttingen
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Hotel Deus, Oldenburg
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Röcke Damenhosen Rock - Hache Gö. Nikolaistr. 20
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Schillerstr. 30 Josef Henn Kürschnermeister Göttingen
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Fleischmann Göttingen Der Spezialist für Herren- und Knabenkleidung
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H. Hettlage, Göttingen
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Karstadt Göttingen
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
Die gute Herrenkleidung
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Union für Kostüme
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Diekmann Göttingen
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Bundesgrenzschutz
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Zum
10. Hochzeitstag
Herzliche Glückwünsche
von Deinem
Dietmar, Albert, Harald
Chem. Reinigung Färberei Kotzenberg Kleiderbad
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Rob'. Eucken, Schillerstr. 1 Ecke W.havenerstr, Uniformen-Zivil-Maßkonfektion
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Nur bei Karstadt
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
Die Kleidung mit allen guten Eigenschaften
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Schröder & Zn. Amstelveenseweg 29 Amsterdam
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D.R.Wz. Union 3 D.R.Wz.
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Herren . Bekleidung Ed. Birkes Ww. Landeshut (Schl.)
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Rud. Behrmann Bremen, Ruddestrasse 15
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Hermann Bauchwitz, Halle a. S.
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Rudolf Karstadt A.G., Göttingen
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Lagerbügel Karstadt, Göttingen
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
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Unsere Werbung 1973/74 Die multi-Sanostol Mannschaft tritt an 9 Vitamine plus Calcium gegen Erkältung, Appetitlosigkeit, Vitaminmangel mit einem farbigen mit Schaufenster- Zeichentrickfilm Dekorationen im ZDF in Ihrem Geschäft ... und nicht zuletzt mit reichlich Proben! multi-Sanostol schmeckt Kindern gut.
Elite
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Hertie
Hertie war eine Warenhauskette, die 1994 von Karstadt übernommen wurde. 1882 unter dem Namen Tietz gegründet (Hertie ist die Abkürzung für Hermann Tietz), 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
Pelz Quentin Kürschnermeister Göttingen, Gosslerstr. 42
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
Berlin hat es längst heraus . . . .
Für gute Kleidung Ebbinghaus
Bader Moden Pforzheim
Unbeschriftete Rückseite
Kaufhaus J.G. Lurch, Heiligenstadt, Pelzwaren
Unbeschriftete Rückseite
Günter Göhlitz Schneidermeister Merseburg Kl. Ritterstr.
Unbeschriftete Rückseite
Fritz Felgener, Feine Maßschneiderei, Aken a. d. Elbe.
Unbeschriftete Rückseite
Union Jon-Jon D. B. Wz.
Unbeschriftete Rückseite
Wäscherei MEYER Göttingen Ruf 58398
Unbeschriftete Rückseite
Modehaus Stark Osterode/Harz
Unbeschriftete Rückseite
Modehaus Schulz Kassel
Unbeschriftete Rückseite
Theo Schrader Osterode/Harz
25 Jahre Theo Schrader
Overmeyer Kassel, am Königsplatz
Herren- und Knabenbekleidung
C & A Brenninkmayer
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
Identische Rückseite
Franz Fahning Hamburg Neuerwall
Fahning war ein Modehaus in Hamburg.
Artikel über die Geschichte der Firma:
Identische Rückseite
Stegmüller Darmstadt Hinterm Schloss
Unbeschriftete Rückseite
Carl Schübeler Warburg - Westf.
Identische Rückseite
„Kleidung von Peters ist immer richtig“
Unbeschriftete Rückseite
Gebr. Schwieger, Frankfurt a/M.
Unbeschriftete Rückseite
Moritz Cahn, Halle a.S.
Unbeschriftete Rückseite
Printz reinigt Kleidung richtig
Unbeschriftete Rückseite
POL Eingetragene Schutzmarke D.R. G.M.
Unbeschriftete Rückseite
Hettlage & Lampe
Unbeschriftete Rückseite
Northeim Hasse & Söhne Hosen u. Berufsbekleidung
Unbeschriftete Rückseite
50 Jahre Dortmund Fischer · Hettlage · Lampe Hagen I.W. 50 Jahre
Die „gute“ Herren- Damen- und Kinder-Kleidung
„Herrenausstatter“ Jordan Bremerhaven-G. Ruf 21332
Unbeschriftete Rückseite

Ernst Fricke Inh. Aug. Albrecht Göttingen Zindelstr. 6
Das Haus der guten Herrenkleidung
Twiggy London Girl Included in the price of every Twiggy dress is the original Twiggy hanger. Mit dem Kauf dieses Twiggy-Kleids gehört ihnen auch der originelle, gesetzlich geschützte Twiggy-Bügel Distributed by: London Girl Koch & Co., Bremen, Germany. (DBGM ang.)
Identische Rückseite
STAR BOUTIQUE Manuela MANUELA MACHT MODE mit Musik mit dem Kauf dieses Modells aus der STAR-BOUTIQUE MANUELA gehört Ihnen auch der gesetzlich geschützte Manuela-Bügel mit der GOLDENEN SCHALLPLATTE. Umd dazu: das sensationelle, klingende Kleideretikett, das neben Manuelas Foto und Autogramm eine Schallfolie mit einem ganz besonderen Manuela-Hit enthält. STAR-BOUTIQUE MANUELA GmbH. & Co., Berlin und Bremen 11, Postfach 3015
Identische Rückseite
C. Louis Weber Hannover
C. Louis Weber war ein Bekleidungshersteller und -händler in Hannover
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Hotel - Pension Kardell 8875032
Unbeschriftete Rückseite
Wäschepflege TESTORP Ruf 221244
Testorp war eine Kette von Reinigungen.
Weitere Quellen
Wäschepflege TESTORP 3-Tage-Dienst
Identische Rückseite
Breitling Das Haus der guten Kleidung Stuttgart Herrenbekleidung Damenbekleidung
Identische Rückseite
Hotel Bachmair am See Rottach - Egern / Tegernsee
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
Klinik Wetterau der BfA
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Damen-Bekleidung Hamburg J.Braun Gr. Johannisstraße 3 Herren-Bekleidung
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Bekleidungshaus Manschott Haus der 5000 Hosen
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Theaterkunst GMBH.
Unbeschriftete Rückseite
perfekte Schnellreinigung W. Freitag Hildesheim Tel. 6782
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
1 Jahr älter - kein Grund zum Aufhängen
Unbeschriftete Rückseite
C&A -„formtreu“-Kleidung - veredelte Kleidung! C&A
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
C&A BARKAUF ist SPARKAUF C&A
Unbeschriftet
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ALOYS BUNGE Bekleidungshaus HANNOVER
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Mau & Andresen Flensburg
Unbeschriftete Rückseite
Damen- Herren- und Kinder-Kleidung Beckmann & Wortmann Mainz am Dom, Markt 2-6
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Mäntelhaus 40 Kaiser 40
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Hotel zur Linde Spiekeroog
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Schlüsing mann + mode Bremerhaven-G.
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P.A. Das modische Textilhaus, Bad Mergentheim An der Stadtkirche
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Hotel Ruhwinkel Ostseebad Grömitz
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Chem. Reinigung Schulte Essen
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Friedrich Schefft OHG., Textilwaren Uslar
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Otto Plaumann Modewaren u. Ausstattung Schönlanke (Grenzmark)
Unbeschriftete Rückseite
Konfektionshaus Fritz Becker Warburg i. W.
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftete Rückseite
Ernst Stackmann Buxtehude Ernst Stackmann Das Haus für gute Bekleidung
Unbeschriftete Rückseite
Dorum Fritz von Geldern Bederkesa
Unbeschriftete Rückseite
Ketelsen Bremerhaven-Bürger 42
Gegründet 1911 von Armin Ketelsen in Bremerhaven-Lehe.
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
BUND
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Paul Luck, Waren (Müritz) Herren - u. Knabenbekleidung
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftet
Unbeschriftete Rückseite
MOLLERUS reinigt MOLLERUS wäscht MOLLERUS färbt
Unbeschriftete Rückseite
Bremerhaven Ketelsen Cuxhaven
Gegründet 1911 von Armin Ketelsen in Bremerhaven-Lehe.
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Hotel zu den vier Jahreszeiten Helmstedt
Unbeschriftete Rückseite
Braunschweig Poplau & Co. Damm 1
Identische Rückseite
Mäntel und Pelze Eichmeyer & Co., Hamburg Mönkebergstr.
Unbeschriftete Rückseite
30 Jahre Herren- und Damenbekleidung Frank & Krause Delmenhorst Ruf 2090 Maßkonfektion
Unbeschriftete Rückseite
Northeimer Rekort- Bekleidung P. Haase und Söhne
Unbeschriftete Rückseite
Sangermann Köln
Unbeschriftete Rückseite
Lüneburg W. Marwitz Wäscherei Färberei Chem. Reinigung Ruf 52044
Unbeschriftete Rückseite
RASCH REINIG RÖSLER
Unbeschriftete Rückseite
ZET Modelle
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftet
Unbeschriftete Rückseite
Sei nobel durch Nobel
Unbeschriftete Rückseite
Bremerhaven Ketelsen Hafenstr. 76-80
Gegründet 1911 von Armin Ketelsen in Bremerhaven-Lehe.
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Mäntelhaus Kaiser
Unbeschriftete Rückseite
NIEUWKUIS IN 2 UUR BLANKENBERGE KNOKKE TEL.410.48 TEL.637.34 QUICK SHOP NETTOYAGE A NEUF EN 2 HEURES BRUXELLES - BRUSSEL TEL.15.02.79 - 11.33.70 - 18.67.82
Unbeschriftete Rückseite
Kassel Modehaus Schulz Witzenhausen
Unbeschriftete Rückseite
R Hettlage M. Gladbach R
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Heinrich Kuhn, Augsburg Bahnhofstr. 5.
Unbeschriftete Rückseite
„Herres - Eigentum„
Unbeschriftete Rückseite
Erdmann Kleidung
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Ketelsen
Gegründet 1911 von Armin Ketelsen in Bremerhaven-Lehe.
Weitere Quellen
Unbeschriftete Rückseite
Herrenbekleidung Hut-Weber Höxter Herrenaustattung
Unbeschriftete Rückseite
Unbeschriftet
Unbeschriftete Rückseite
Gebhards Hotel, Göttingen
Unbeschriftete Rückseite
FÄRBEREI - CHEM. REINIGUNG SCHREINER Johannesstr. 9 Ruf 3721
Identische Rückseite
Möller & Schade Das Haus der guten Kleidung Cuxhaven
Möller & Schade war ein Bekleidungsgeschäft in Cuxhaven.
Weitere Quellen
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Färberei Bode Reinigung
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Hertie
Hertie war eine Warenhauskette, die 1994 von Karstadt übernommen wurde. 1882 unter dem Namen Tietz gegründet (Hertie ist die Abkürzung für Hermann Tietz), 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
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Wilkens
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Kaufhof
Kaufhof war eine Kaufhauskette, 1996 mit Metro fusioniert, 2020 Fusion mit Karstadt. 1879 unter dem Namen Tietz gegründet, ab 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
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Moden - Denzler - Northeim seit 1920
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Union Selecta
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Peters Masskonfektion
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Union Rock-Jon D.B.Wz.
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Herrenausstatter hagenah Heide • Markt 26
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SEIT 1924 VOGEL KLEIDUNG
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BAY TREE HOTELS LTD
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Textil u. Modenhaus Gebr. Simon Steinheim
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Wittke Größtes Herren-Spezialhaus Dithmarschens
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flebbe
Weitere Quellen
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Maßschneiderei Karl Kreutzer 1 Berlin 27 Waidmannsluster=Damm 14 Tel. 43 87 88
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Weinhaus goldene Traube
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CINTRES [B]EHLEB MODÈLE DÉPOSÉ MODE DEPOSE TENDEUR
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Star Boutique Manuela
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Dem braven Kinde
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Erdmann Kleidung
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Reinigung C.H. Wehmeyer, Schloss Holte Ruf 533 Kleiderbad
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Färberei Croon Osnabrück
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Karl Kühne, Mass-Schneiderei Unterrieden Witzenhausen
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Cold Fur Storage & Repairs ALANA FURS 676 Yonge St. WA 5-3441
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Cloppenburg Union- Record Cloppenburg
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Ihr Kleiderfachmann Bleyer Ihr Kleiderfachmann
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Herrenkleidung flebbe Braunschweig
Weitere Quellen
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Färberei HOTHO Reinigung
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Wäscherei Kleiderbad Meyer Chem. Reinigung
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Damen- u. Herrenmoden Wilh. Deppe Einbeck
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Arthur Johannsen Herren-Spezialgeschäft Niebüll Ruf 505
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FRISIERCREME Brisa
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RAD. - Gau XVII 4 39
Über den Gau XVII Niedersachsen-Mitte
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Mundsburger Damm 4 22007 Hamburg W.E. Eggert Amtstrachten Tel. 040 / 2201887 / 88
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[unleserlich] Hubertus Trier, Simeonstr. 43
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Steigenberger H*O*T*E*L*S
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Otto Werner Zieht Sie richtig an!
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1875 Geschw. Alsberg, Coblenz 1925
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Karstadt Stettin Breitestraße.
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
Drei ka Die gute Herrenkleidung
Zechbauer Herrenausstatter
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Ludwig Beck Am Rathauseck München
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August Wellhölter Herford, Alter Markt II
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Teppich-Reinigung qm DM 4,50 • TESTORP • Ruf 611661
Testorp war eine Kette von Reinigungen.
Weitere Quellen
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Reinigung Centralux Hannover
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Bollerer Freiburg/Br.
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D.R.W.Z „FOX” D.R.W.Z
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WARG Herrenkleidung Poststr. 10 Damenkleidung Westcellertorstr. 16-17
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JO - Kleider
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Stabil
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Centralhaus elg. Herrenmode, Stettin, Kl. Domstr. 181
Inh. Woreczek & Braver
UNITED COLORS OF BENETTON.
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Ihr Kleiderberater J. Clausen Schleswig
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Bekleidungshaus SORGE Düsseldorf Kauf ohne Sorge bei S O R G E
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Hanover Erdmann Peine Kleidung
Globus
Färberei ALT, Heilbronn Tel. 858804 Chem. Reinigung
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Verzapfter Steg verbürgt Haltbarkeit
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Globus
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Modern
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Rosbach & Risse
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Otto-Versand, Hamburg
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M W
UNION Golf
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Karl Busam Herrenbekleidung
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Ludwig Piper, Saarlouis
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Großwäscherei „Edelweiß“ Hagen i.W.
Die „gute“ Chemische Reinigung „Edelweiß“
UNION Record Gustav Köstermeyer, Herrenkleider-Fabrik, Lübbecke/Westf.
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Union elegant
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Kurt Hummel, Wolfsburg, Bebelstr. 9
Herren - Damen - u. Kinderbekleidung
FIX D. Wz.
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Ideal
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Puma In den unteren Rand geprägt: F44 DBGM 1987 875 EP Kunststoffwerk 3551 Niederasphe Hamburg 44
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Friedrich Frigro Gronau
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C. & A. Brenninkmeyer
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
- - - klar C&A ist doch besser!
Das große Spezialhaus CarsTens KÖLN HOHE STRASSE, ECKE SCHILDERGASSE
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Bekleidung C. Louis Weber Hannover Pelze
C. Louis Weber war ein Bekleidungshersteller und -händler in Hannover
Weitere Quellen
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Über 100 Jahre C. Louis Weber Hannover
C. Louis Weber war ein Bekleidungshersteller und -händler in Hannover
Weitere Quellen
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Möller & Schade Das Haus der guten Bekleidung Cuxhaven
Möller & Schade war ein Bekleidungsgeschäft in Cuxhaven.
Weitere Quellen
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Spezialhaus für Vetrix - Kleidung Sauer Frankfurt/M., Zeil 111, Tel. 27794
Vetrix tragbare eleganz Vetrix
fahning
Fahning war ein Modehaus in Hamburg.
Artikel über die Geschichte der Firma:
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Chemische Reinigung Sievers Bad Lauterberg
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Ernst Brendler 80 Jahre Hamburg Admiralitätsstr. 1
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ruwe Superior
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C. & A. Brenninkmeyer, Bremen, Am Brill 8-12.
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
C&A wurde 1841 als C. & A. Brenninkmeijer gegründet
Andere Quellen
Düsseldort,Essen, Dortmund, Hamburg, Altona, Hannover, Berlin, Frankfurt, Duisburg.
Mostafa Vakilzadeh 2 Hamburg 11 0411/366912
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Schulze Kleidung
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Union D.R.W.Z. D.R.W.Z.
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Möller & Schade Cuxhaven Das Haus der guten Bekleidung
Möller & Schade war ein Bekleidungsgeschäft in Cuxhaven.
Weitere Quellen
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Bleyle Emil Velde, Höhr - Grenzhausen Bleyle Bekleidungshaus Tei. 360
Bleyle Reparaturen durch die Fabrik Bleyle
Damenmoden Elli Beumer Northeim
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Heidenreich Kiel FEINE DAMENMODEN
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Union Made in W. Germany Art. 3610
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DAMEN & HERREN • ATELIER FRIEDR. KINTSCHER GÖTTINGEN JOHANNISSTR. 27 TEL. 56367
Sonja
W. Semmler, Göttingen Herren-u.Damenbekleidung
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Willi Fiebinger, Sprottau & Neustädtel
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ROCK-UNION
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Herren- u. Knabenkleidung Fritz Severin Würzburg. Ecke Sanderstr. 2
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DEFAKA Deutsches Familienkaufhaus
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UNION Record Lagerbügel Karstadt Braunschweig
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
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Union 5
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Reinigung u. Färberei Schacke Göttingen
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Möbel von Döhlen
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Arnold Hecht Bremerhaven-L. Jahnstr. 48
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REINIGT HÜTTEL GIFHORN TELEF. 2311 FÄRBT
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ruwe Mylord
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Overmeyer KASSEL, am Königsplatz Herren-u.Knabenbekleidung
Weitere Quellen
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GEGR 1845 LADAGE & OELKE HAMBURG
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Die gute HAUX Kleidung
C.F. HAUX HEIDENHEIM
KARSTADT Hamburg - Mönckebergstr.
Karstadt ist eine Warenhauskette, 1881 gegründet wurde. Seit 2020 in „Galeria“ umbenannt. 1933 „arisiert“.
Weitere Quellen
Die gute Herrenbekleidung
Armin Ketelsen / Wesermünde - Cuxhaven
Gegründet 1911 von Armin Ketelsen in Bremerhaven-Lehe.
Weitere Quellen
Bleyle Die Kleidung in der man sich wohlfühlt Bleyle
Bürste
Overmeyer KASSEL, am Königsplatz Herren-u.Juniorenkleidung
Weitere Quellen
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ties • Krawatten • cravates belts • Gürtel • ceintures
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Hanse-Kleidung
[Logo]
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Többens-Kleidung immer richtig
Es kommen zwei existierende Geschäfte in Frage:
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Herrenspezialhaus [Logo] Arthur Wittke, Heide i. Holst.
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Schmitt-Kleidung Speyer-Neustadt
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*** Hettlage & Lampe ***
Weitere Quellen
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Unbeschriftet
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Dank an alle, die den Aufbau der Sammlung unterstützt haben:
Zusätzlich an die folgenden Spenderinnen und Spender:
Und an den Karstadt-Sammler Holger-Philip Bergt für Karstadt Stettin, S. .
Sowie Max Gallenkamp und Pia Denkmann für die Organisation der Ausstellung „Sammlungen erzählen“.
Und natürlich Evelyn Kraßmann für den Platz in ihren Schränken und das Lektorat.
Diese Publikation wurde mit Hugo1 erstellt, Vivliostyle2 wird für die PDF-Konvertierung verwendet.
Als Schriftarten kommen Bodoni Moda3 von indestructible type und Space Grotesk4 von Florian Karsten zum Einsatz.
Die Karte wird mit Leaflet5 (in Verbindung mit Leaflet.markercluster6 und Leaflet.VectorTileLayer7 von Joachim Kuebart) erstellt. Das Urheberrecht für die Kartendaten liegt bei den OpenStreetMap-Beitragenden8.
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